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Sehr geehrte Taufkirchnerinnen und Taufkirchner, unsere Gründungsmitglieder hatten sich jahrelang für Bürgeranliegen eingesetzt und mussten erfahren, dass die Unterstützung der Rathausgremien sich in Grenzen hält, oft sogar in Gegenwind umschlägt. Sie zogen daraus die Konsequenz und haben mit der ILT eine eigenständige politische Kraft aufgebaut. So konnten sie den Taufkirchner Bürgerinnen und Bürgern das Angebot unterbreiten, deren Interessen direkt im Gemeinderat zu vertreten. Dem klaren Konzept und Integrationsvermögen des Ehrenvorsitzenden Dr. Wolfgang Danneberg ist zu verdanken, dass diese neue, wirklich unabhängige Gruppierung bereits ein halbes Jahr nach ihrer Gründung im Mai 1996 in den Gemeinderat einzog und auf Anhieb Fraktionsstatus erreichte. Wir haben unseren Worten Taten folgen lassen In der täglichen Gemeinderatsarbeit bestätigte sich die Erkenntnis, dass die Wahlaussagen der anderen Parteien oft hohle Worte sind. Mit unserer glaubwürdigen Bürgernähe standen wir manches Mal alleine im Gremium, blieben jedoch unbeirrbar denen verpflichtet, die ihr Vertrauen in die ILT setzten (näheres unter "Veranstaltungen" und "Anträge"). Wohl wegen dieser Stetigkeit hat sich unsere Anhängerschaft vervielfacht. Wir haben heute mit die stärkste politische Verankerung in Taufkirchens Bevölkerung. Die ILT ist alleinige Gewinnerin der Kommunalwahl 2002 Der wachsende Zuspruch fand seinen vorläufigen Höhepunkt im März 2002. Mit 18,9 Prozent konnten wir einen Zuwachs von 130 Prozent verzeichnen. Wir waren die alleinigen Gewinner der Wahl und haben unsere Sitze im Gemeinderat verdoppeln können. Alle anderen Parteien und Gruppierungen mussten teilweise erhebliche Einbußen hinnehmen. Die Bürgerinnen und Bürger haben das eingefahrene Zusammenwirken von SPD/UWT/Grüne und CSU nicht honoriert und sehen in uns das demokratisch notwendige Gegengewicht. Die mit 22,5 Prozent noch 4 Prozent über dem ILT-Ergebnis liegende Zustimmung zu unserem Bürgermeisterkandidaten Dr. Jörg Pötke zeugte von der Richtigkeit unserer geradlinigen Initiativen. CSU/SPD/UWT/FDP/Grüne haben weder aus dem Wahlergebnis 2002 noch aus dem Bürgerentscheid 2007 gelernt Kaum hatten die Wähler ihren Willen bekundet, ignorierten
ihn die anderen Fraktionen. In einem
ausgetüftelten Spielchen wurden der CSU beide stellvertretenden
Bürgermeisterämter zugeschanzt. Es stellte sich die Frage,
was die übergroße Koalition denn
Großes vorhat.
Warum wurde die von den
Bürgerinnen und Bürgern per Wahlschein ausgesprochene
Forderung, die ILT als dritte Kraft einzubinden, in den Wind
geschlagen? Die Antwort lautete:
vollständige Wohnbebauung der
Kegelfelder. In einem beispiellosen Zusammenwirken wollten
CSU/SPD/UWT/FDP/Grüne unsere Gemeinde zum gesichtslosen,
städtischen Siedlungsbrei machen mit unlösbaren
Verkehrsproblemen. Konsequent hatten die Bürger daraufhin am
14.10.07 mit einer
Dreiviertel(!)mehrheit klar entschieden, die mit Freiflächen
durchsetzte ländliche
Identität ihres Wohnortes bewahren zu wollen. Jedoch
auch dieses überwältigende Votum kümmerte
diese Parteien wenig. Sie weigerten sich, die
Planungen rückgängig zu machen und bekundeten, lediglich die
einjährige Bürgerentscheid-Sperrfrist abwarten und sodann die
Verstädterungspläne wieder aus der Schublade holen zu wollen.
Daraufhin initiierte die ILT einen zweiten Bürgerentscheid, der am
20.7.2008 noch klarer ausging: Mit wiederum über 75 Prozent
sprachen sich die Taufkirchnerinnen und Taufkirchner dafür aus,
die Kegelfelder im Flächennutzungsplan für den
Allgemeinbedarf zu reservieren.
Taufkirchen stand 2008 am Scheideweg und hat gewählt "Stadt oder Land", das war die entscheidende Frage bei der
Kommunalwahl 2008. Allein die ILT
bot nachweislich Gewähr, dass Taufkirchen eine Umland-Gemeinde
bleibt
und keine Vorstadt wird (näheres unter
"Programmaussagen"). Mit bald 20.000 Einwohnern, erheblichen
Verkehrsbelastungen und sozialen Problemen
stand unser Wohnort am Scheideweg. Die ILT blieb standhaft gegen alle,
teilweise auch unfaire Widerstände. Am 2. März bei der
allgemeinen und am 16. März 2008 bei der
Bürgermeister-Stichwahl zeigte sich, wie richtig dies war und wie
weit sich alle anderen Parteien und Gruppierungen von den
Bürgerinnen und Bürgern entfernt hatten. Sie haben allein der
ILT weitere Mandate ermöglicht, die den anderen Fraktionen
verloren gingen. Mit einer nahezu Verdoppelung ging die ILT wiederum als
alleinige Gewinnerin aus der
Wahl hervor (näheres unter "Infoblätter ->
Wahlergebnisse"). Mit sieben Sitzen zog sie mit der CSU gleich und
wurde damit zur
ebenfalls stärksten Fraktion. Überdies wählten die
Taufkirchnerinnen und Taufkirchner unser ILT-Gründungsmitglied Dr.
Jörg Pötke zum 1.
Bürgermeister, womit es zum ersten Mal einen parteifreien
Bürgermeister im Hachinger Tal gibt. Er ist wirklich frei, denn
zur Stichwahl benötigte er keine Unterstützung von anderen
Parteien. Dies macht ihn
unabhängig und ermöglicht ihm, allein im Sinne des
Bürgerwohls zu handeln. Seine Kontaktaufnahme zu allen Fraktionen
noch in der Wahlnacht und die konstituierende Sitzung des Gemeinderats
zeigten darüberhinaus, dass er sehr gut zu unterscheiden
weiß zwischen seiner früheren Rolle als
Oppositionsführer
und seinem jetzigen Amt. Galt es bislang, griffige Unterschiede
herauszuarbeiten, sieht er nun seine Aufgabe darin, einen
möglichst breiten Konsens zu erzielen, um den Lebenswert in
Taufkirchen zu erhalten und auszubauen. Wir wünschen Ihnen weiterhin "Gute Aussicht" vom
Hachinger Tal ins
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